Wie Startups arbeiten: Thorsten Muschler, Gründer von Maschinensucher.de, im Interview

Als Internet-Pionier war der gebürtige Essener Thorsten Muschler mit Maschinensucher.de, dem Online-Marktplatz für gebrauchte Maschinen, zuerst als Einzelunternehmen erfolgreich. Danach stellte er die ersten Mitarbeiter ein.

2016 erkannte er, dass es in der Plattform-Ökonomie ein „klein und trotzdem erfolgreich“ nicht mehr geben wird. Thorsten Muschler entschloss sich, seine Marktführerschaft auch international auszubauen.

So wurde aus dem Solobusiness eine Art "spätes" Startup auf rasantem Wachstumskurs. Inzwischen arbeiten am Unternehmensstandort in Essen mehr als 40 Mitarbeiter an Festigung und Ausbau des weltweit führenden Online-Marktplatzes für stationäre Gebrauchtmaschinen

Im Interview gibt Gründer und Geschäftsführer Thorsten Muschler spannende Einblicke ins Arbeitsleben von Maschinensucher.de.


"Wir legen sehr viel Wert auf Transparenz innerhalb unseres Teams"

Team-Logos

Fachkräfte aus welchen Bereichen arbeiten bei Ihnen?

Als digitaler Marktplatzbetreiber liegt unser Fokus natürlich klar im Bereich IT. Alle, die mit Web oder App-Entwicklung zu tun haben, sind bei uns immer herzlich willkommen.

Auch Vertriebsfachkräfte mit Fokus auf einzelne Länder und deren Märkte sind für uns immer interessant. In unserem Unternehmen sitzen Mitarbeiter mit den unterschiedlichsten Sprachkenntnissen, ob spanisch, italienisch, französisch oder polnisch. Solche Leute brauchen wir, um international weitere Märkte zu erschließen.

Neben IT und Vertrieb haben wir zudem vor allem Mitarbeiter in den Bereichen Marketing und Support.

Wie läuft die Zusammenarbeit bei Ihnen im Unternehmen?

Zunächst einmal kann jeder Mitarbeiter flexibel entscheiden, welche Arbeitszeiten für ihn oder sie am besten passen. Wir haben hier Leute, die um 6 Uhr am Schreibtisch sitzen, und andere, die lieber um 9 Uhr mit der Arbeit anfangen. Dementsprechend kann auch jedes Team intern entscheiden, wie es die Arbeit und Abstimmung untereinander regelt.

Das funktioniert auch deshalb sehr gut, weil es bei uns weder starre Strukturen noch stundenlange Meetings gibt. Wir versuchen möglichst alle Entscheidungen immer auf dem kurzen Dienstweg zu klären. Deshalb ist es uns wichtig, dass das gesamte Team bei uns am Standort in Essen sitzt und nicht deutschlandweit verteilt.

Nur so können wir als Team eine Einheit bilden und sicherstellen, dass jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter mitbekommt, was im Unternehmen los ist, wie es sich entwickelt und einfach die Dynamik spürt und mitträgt.

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Damit sind wir ja auch schon beim Thema "Unternehmenskultur". Was ist Ihnen als Gründer und Geschäftsführer in diesem Zusammenhang noch wichtig?

Wir legen sehr viel Wert auf Transparenz innerhalb unseres Teams. Bei unserem wöchentlichen Team-Lunch werden deshalb alle wichtigen Themen, Entscheidungen, aktuelle Entwicklungen und Zahlen offen besprochen. Dazu kann sich jeder mit seinen Ideen einbringen, auch abteilungsübergreifend. Wir haben ITler, die Ideen ins Marketing einbringen und umgekehrt.

Bei uns herrscht großes Vertrauen innerhalb des Teams und ein starker Zusammenhalt. Das ist sehr wertvoll für uns.

Als Weltmarktführer in einer digitalen Branche sind Sie auch auf hartumkämpfte Fachkräfte angewiesen. Was bieten Sie Ihren Mitarbeitern?

Neben den flexiblen Arbeitszeiten und den flachen Hierarchien versuchen wir, für jeden Mitarbeiter die Umgebung zu schaffen, in der er oder sie sich wohlfühlt. Da räumen wir viel persönlichen Gestaltungsfreiraum ein.

An Standardausstattung bieten wir allen Mitarbeitern moderne und klimatisierte Büroräume, höhenverstellbare Schreibtische, ergonomische Stühle und natürlich alle nötigen, technischen Geräte.

Es gibt Getränke, Obst und Verpflegung zur freien Verfügung und einmal in der Woche kommen alle Mitarbeiter zum Team-Lunch zusammen, den ein Koch bei uns frisch zubereitet.
Für die Fitness haben wir einen Fitnessraum im Haus samt Personal Trainer.

Was wir nicht haben, ist ein Dresscode. Jeder kann das tragen, worin er oder sie sich am wohlsten fühlt – gerne kurze Hose und Flip-Flops im Sommer.

(Fotonachweis: Maschinensucher.de)


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